Deutscher Pfadfinderbund Mosaik https://dpbm.de DPBM - Deutscher Pfadfinderbund Mosaik Tue, 16 Jun 2020 05:40:22 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.4.2 https://dpbm.de/wp/wp-content/uploads/2019/02/cropped-mosaik_sw-32x32.png Deutscher Pfadfinderbund Mosaik https://dpbm.de 32 32 (Pre-)View: haddak 2020-01 https://dpbm.de/2020/06/16/pre-view-haddak-2020-01/ Tue, 16 Jun 2020 05:37:32 +0000 https://dpbm.de/?p=1833 Es ist endlich wieder so weit. Im Juni kommt die neue Ausgabe des haddaks!

In frischem Gewand und reichlich gefüllt mit vielen verschiedenen Themen, Neuigkeiten und Fahrtenberichten aus dem ganzen Bund, wartet die neue Ausgabe unserer Bundeszeitschrift auf eifrige Leser_innen.

 

Auf was dürfen wir uns freuen?

Wie geht eigentlich „Pfadfinden digital“ und welche kreativen Ideen gibt es dazu? Welches Bild hat den Foto-Wettbewerb des haddaks gewonnen? Steht ein (erneutes) Waldsterben bevor? Wie baut man selbst ein Messer und welches Buch wird wärmstens empfohlen?

Für genügend Fernweh ist gesorgt: Es warten Berichte von der Großfahrt des Stammes Mittelerde in Irland, von der Planung (und Durchführung) eines Segeltörns der Schwarzen Löwen auf dem Ijsselmeer. Zudem Chronikauszüge und Neuigkeiten von der bündischen Weltfahrtenstaffel und ein Artikel darüber wie es ist, einfach mal zu zweit in Nordspanien auf Fahrt zu gehen. Und neben einem Insiderbericht zur Planung einer internationalen Begegnung in Griechenland, gibt es bereits erste Einblicke in die Planung unserer Bundesfahrt 2021 – wer dahintersteckt und was uns Großes erwartet.

Aber es wird auch kontrovers: Von einem Beitrag zur (beim Bundesthing 2019 abgelehnten) Änderung des Bundesnamens, bis hin zum Thema „Inklusion in unserem Bund“ werden verschiedene Standpunkte eingebracht.

Und was natürlich nicht fehlen darf, sind die Neuigkeiten und Berichte von den einzelnen Stämmen und Ringen, und neuerdings auch von der Bundesführung. Die Stämme Hagazussa und Karthago-Persepolis stellen sich vor und als Kür findet ihr zur Unterstützung der Planung eurer nächsten Gruppen-/Stammes-/Planungswochenenden eine nützliche Übersicht von Hütten und Häusern, die in unserem Bund vermietet werden.

Gerade nach der Corona-bedingten pfadfinderischen (Aus-)Zeit habt ihr so auf 52 spannenden Seiten die Gelegenheit, (zumindest gedanklich) auf Fahrt zu fahren und den Bund zu erleben.

 

Wo finde ich die haddaki?

Alle digitalisierten haddaki findet ihr in dem Ordner „Digitale haddaki-Sammlung“ in unserer BundesCloud (als PDF) und natürlich auf der haddak-Website (https://haddak.de/Ausgaben/).

Das Redaktionsteam freut sich immer über Fahrtenberichte aus dem Bund – vielleicht und gerade auch zu den mit der Pandemiezeit verbundenen Herausforderungen und kreativen Lösungsmöglichkeiten, die ihr in euren Gruppen dafür gefunden habt.

]]>
Corona – 3. Info der Bundesführung https://dpbm.de/2020/05/12/corona-info-3/ Tue, 12 May 2020 09:39:20 +0000 https://dpbm.de/?p=1818 Zum dritten Mal gibt es Informationen und Empfehlungen aus der Bundesführung.

 

Liebe Stammesführungen, liebe Ringführungen, liebe Aktive des Bundes,

die Corona-Zeit geht derzeit in eine neue Phase über. Nach einer Zeit großer persönlicher Einschränkungen wird es nun in ganz Deutschland nach und nach Schritte zur Lockerung geben. Zwar kann es jederzeit zu einem erneuten “Lockdown” kommen, wenn die Infektionsdynamik wieder an Fahrt aufnimmt; vorerst aber wird das gesellschaftliche Leben vorsichtig geöffnet. Die Gefahr einer erneuten Infektionswelle ist keineswegs gebannt, gleichwohl gibt es weniger Verbote – das bedeutet, das nun eine Zeit höherer Eigenverantwortung des einzelnen Bürgers bzw. der einzelnen Bürgerin beginnt.

Gleichzeitig folgt nun eine Phase größerer regionaler Differenzierung. Um dem von Region zu Region unterschiedlichen Infektionsgeschehen in Deutschland jeweils passgenau gerecht zu werden, werden künftig In stärkerem Maße als bisher von Bundesland zu Bundesland, von Ort zu Ort unterschiedliche Regelungen gelten.

Diese Punkte führen dazu, dass es für uns als Bundesführung immer schwieriger wird (und immer weniger Sinn ergibt), allgemeingültige Empfehlungen für alle Gruppen unseres Bundes zu formulieren. Was erlaubt, was verantwortlich, was möglich ist, kommt stets auf die konkrete Situation vor Ort an. Diese Situation abzuwägen und zu entscheiden, trauen wir euch zu.

 

I. Empfehlungen an Stämme und Ringe

Unsere bisherige Empfehlung, keinerlei Treffen stattfinden zu lassen, gilt somit nicht mehr. Ob allerdings wieder Treffen möglich sind, hängt von den konkreten Bedingungen des Einzelfalls ab.

In manchen Bundesländern sind unter strengen Auflagen wieder Heimabende jetzt wieder erlaubt, in anderen wird dies in einiger Zeit der Fall sein. Anhand folgender Kriterien könnt ihr euch in jedem Fall auf die Wiederaufnahme eurer Veranstaltungen vorbereiten:

  • Informiert euch, ob die Veranstaltung im Bundesland/in der Kommune erlaubt ist.
  • Informiert euch, welche Auflagen erfüllt werden müssen, und wie ihr das geplante Programm daran anpassen könnt.
  • Macht ein Hygienekonzept passend für euren Stamm.
  • Informiert eure Mitglieder und deren Eltern, ab wann und unter welchen Bedingungen ihr wieder loslegt.
  • Informiert euer örtliches Jugendamt, ab wann und unter welchen Bedingungen ihr wieder loslegt.

Eine Hilfe für entsprechende Schreiben und Konzepte haben wir euren Stammesführungen an die Hand gegeben. Bitte nehmt diese Anregungen nicht als 08/15-Schema. Wir erwarten und gehen davon aus, dass ihr eure spezifische Situation im Detail anseht und entsprechend alles passgenau abändert.

Wer sich anhand obiger Kriterien mit der aktuellen Lage auseinandersetzt, handelt aus unserer Sicht verantwortlich und kann guten Gewissens Veranstaltungen durchführen. Uns ist dabei aber wichtig, dass es keinen Druck auf Führungen gibt, dass jetzt etwas stattfinden müsse. Ein weiteres Kriterium ist daher, dass sich die handelnden Personen mit der Durchführung wohlfühlen.

Diese Empfehlungen gelten neben Heimabenden auch für Pfingst- und andere Fahrten. Für Sommerfahrten gibt es keinen neuen Sachstand seit unserer letzten Info.

 

II. Digitale Bundesaktivitäten

Update Internetnacht: Die erste Runde ist vorbei. Herzlichen Glückwunsch an die Siegergruppe Schwertlilie und ganz herzlichen Dank an das Team um Obi. Die zweite Runde startet am 24.5. und geht 2 Wochen. Ihr könnt euch bereits jetzt dafür anmelden.

Update Zoom: Weiterhin könnt ihr für benötigte Telefonkonferenzen kostenfrei auf unsere Bundes-Accounts zurückgreifen. Ab sofort könnt ihr euch neben Gremien- und Planungstreffen auch für alle Digital-Heimabende einbuchen.

 

III. Updates

Als Bundesführung werden wir die Sachlage – sofern die Situation keine frühere Entscheidung oder Empfehlung verlangt – in der ersten Juni-Hälfte neu bewerten und euch nötigenfalls erneut informieren.

Auch dieses Schreiben ist als Anregung und nicht als Universallösung zu verstehen. Die Verantwortung, diese Empfehlungen detailliert und passgenau auf eure Situation vor Ort anzuwenden und abzuwägen, können wir euch nicht abnehmen. Für eine individuelle Beratung und Einschätzung stehen wir aber weiterhin gerne zur Verfügung. Dazu bieten wir in den nächsten Tagen auch Corona-Sprechstunden an.

Herzlich Gut Pfad

eure Bundesführung

]]>
Corona – 2. Info der Bundesführung https://dpbm.de/2020/04/19/corona-info2/ Sun, 19 Apr 2020 10:43:34 +0000 https://dpbm.de/?p=1763 Die zweiten Informationen und Empfehlungen der Bundesführung zum Umgang mit der Corona-Zeit.

Liebe Stammesführungen, liebe Ringführungen, liebe Aktiven des Bundes,

als Update und in Ergänzung unserer Empfehlungen vom 15. März melden wir uns nun wie angekündigt erneut bei euch. Unsere bisherigen Empfehlungen bleiben weiterhin gültig (soweit die darin genannten Termine nicht im Folgenden verändert werden), die nachstehenden Informationen bauen darauf auf.

Nach unserer Einschätzung hat sich die Corona-Dramatik der ersten Märzhälfte ein wenig gelegt. Die Infektionsgeschwindigkeit in Deutschland hat abgenommen. Auch die allgemeine „gefühlte Nervosität“ hat nach unserer Wahrnehmung ein wenig nachgelassen. Das sind gute Nachrichten.

Nichtsdestoweniger ist die Pandemie damit noch nicht bewältigt, sie dauert an. Deshalb kann unsere Gesellschaft nicht zum gewohnten Leben der Zeit „vor Corona“ zurückkehren, sondern wir müssen lernen, wie wir für eine längere Zeit mit der Epidemie leben können. Wir erleben und gestalten derzeit folglich eine neue Phase des Miteinanders, eine neue Normalität.

Für euren Anteil daran möchten wir euch ganz herzlich danken. In den Telefonkonferenzen mit den Ringführungen, in den sozialen Medien, bei der Internet_tag_nacht und in vielen Einzelgesprächen konnten wir uns davon überzeugen, dass ihr auch im Angesicht einer unbekannten und unabsehbaren Lage ein besonnenes, vernünftiges, ermutigendes und vielfach herzerwärmendes Verhalten gezeigt habt. Das hat uns viel Mut, Kraft und Hoffnung gemacht. Vielen Dank!

Im Ausblick auf eine sich womöglich einstellende Langeweile, mitunter vielleicht auch Unzufriedenheit mit den einschneidenden öffentlichen Beschränkungen, möchten wir davor warnen, bei den erforderlichen Infektionsschutz- und Hygienemaßnahmen nachlässig zu werden. Die wichtigste Maßnahme auch in der kommenden Zeit bleibt es, Abstand zu halten. Die Öffnung des öffentlichen Lebens wird schrittweise und zeitversetzt erfolgen. Als Freizeiteinrichtung müssen wir uns dabei in Geduld üben.

Umso mehr möchten wir euch dazu aufrufen, in der Zwischenzeit kreativ im Erkunden neuer Pfade und erfindungsreich im Ersinnen neuer Möglichkeiten zu sein. Dass wir derzeit so vieles nicht wie gewohnt machen können, bedeutet keineswegs, dass wir gar nichts tun können. Lasst uns neue Wege finden.

 

I. Empfehlungen an Stämme und Ringe

 

  1. Haltet weiterhin Abstand – aber auch Kontakt

Die wichtigste Maßnahme auch in der kommenden Zeit bleibt es, Abstand zu halten. Um eine Ausbreitung des Virus zu verhindern, sind wir aufgefordert, auf alle privaten Reisen und Besuche – mithin also auf alle physischen Pfadfindertreffen – zu verzichten.

Pfadfinden lebt von Gemeinschaft. Das Abstandsgebot hindert uns nicht daran, diese Gemeinschaft anderweitig zu leben! Unser Bund besteht auch in schriftlich oder digital geknüpften Netzwerken. Wir können telefonieren, chatten, videokonferieren, Briefe schreiben, Postkarten verschicken, Kreidebotschaften malen, …

Deswegen haltet unbedingt Kontakt unter den Mitgliedern eures Stammes! Jeder soziale Austausch kann in dieser Zeit von unschätzbarem Wert sein.

 

  1. Sich informieren

Als Bundesführung gehen wir an dieser Stelle nur auf die bundeseinheitlichen Regelungen ein. Bitte informiert euch weiterhin selbstständig über die spezifischen Regelungen eures Bundeslandes und eurer Kommune.

 

  1. Verlängerung der Absage von Fahrten und Heimabenden

In Verlängerung unserer Empfehlung vom 15. März halten wir es nunmehr für geboten, mindestens bis zum 10. Mai alle geplanten Fahrten, Heimabende und Treffen durch Online-Meetings zu ersetzen, wenn nötig zu verschieben oder notfalls abzusagen, soweit sie in eurem Bundesland nicht ohnehin behördlich untersagt sind.

 

  1. Pfingstfahrten

Wir empfehlen euch, alle Pfingstfahrten, die für mehrere Stämmen oder einen ganzen Ring geplant waren, schon jetzt abzusagen beziehungsweise aufzuteilen.

Ob in Stammes- oder Gruppengröße zu Pfingsten wieder Treffen stattfinden dürfen, lässt sich zum jetzigen Zeitpunkt leider nicht mit Gewissheit sagen. Wir nehmen aber an, dass eine Erlaubnis wahrscheinlicher wird, je weniger Menschen dabei zusammenkommen. Wir werden euch zum 10. Mai erneut über unsere aktuelle Einschätzung informieren und empfehlen euch, spätestens in der Woche 11.-17. Mai über das Stattfinden zu entscheiden.

  • Den Zeitpunkt der Entscheidung über die Pfingstfahrt solltet ihr den Mitgliedern und Eltern eures Stammes schon jetzt transparent machen.
  • In der Zwischenzeit solltet ihr Konzepte für den Infektionsschutz und Hygienemaßnahmen in eure weiteren Planungen miteinbeziehen.
  • Bitte informiert euch auch, ob es am Zielort eurer Pfingstfahrt zurzeit besondere Auflagen gibt.
  • Achtet bei bereits abgeschlossenen Verträgen oder noch abzuschließenden Verträgen (für Zeltplätze, Häuser, Busfahrten, …) verstärkt auf die Stornierungsbedingungen, damit ein finanzieller Schaden so gering wie möglich gehalten werden kann.
  • Macht euch neben der Möglichkeit einer notwendigen Absage bitte auch Gedanken zu Alternativen: Kommt vielleicht – sofern dies dann erlaubt sein sollte – eine Aufteilung in Gruppenfahrten in Betracht? Wollt ihr – wenn gar kein Treffen erlaubt wird – ein digitales Pfingstlager abhalten?
  1. Sommerfahrten

Die obigen Empfehlungen gelten analog für alle weiteren in nächster Zeit geplanten Fahrten. Insbesondere für die Großfahrten im Sommer bitten wir euch, Alternativen zur ursprünglichen Planung, die eine Durchführung wahrscheinlicher werden lassen (Gruppengröße, Land, …), schon jetzt gründlich zu erwägen und eure Gruppenführungen in entsprechenden Vorbereitungen dazu zu unterstützen. Eine verlässliche Prognose, was im Sommer alles (nicht) möglich sein wird, kann zurzeit leider niemand geben. Wir hoffen aber, dass niemand, nur weil Plan A scheitert, zuhause bleiben muss, wenn zugleich ein Plan B möglich gewesen wäre.

 

II. Informationen zu Bundesveranstaltungen sowie DPV goLd

 

Mindestens bis zum 10. Mai werden keine (physischen) Treffen auf Bundesebene stattfinden. Alle Bundesführungssitzungen, Arbeitskreise, haddak-Redaktionstreffen und Planungstreffen werden als Schaltkonferenz abgehalten.

Für die weiteren geplanten Veranstaltungen gilt Stand heute:

  • Der Stammesführungslehrgang wird auf den 9.-18. Oktober 2020 verschoben. 
  • Das Bundesmeutenlager wird ins Jahr 2021 verschoben.
  • Das Schwarzzeltseminar wird ebenfalls ins Jahr 2021 verschoben.
  • Das Bundessingefest findet nicht im Juni statt, als Ersatztermin peilen wir den 25.-27. September 2020 an.
  • Die Planungen für das 50-jährige Jubiläum „DPV goLd“ am 11.-13. September 2020 werden unvermindert fortgesetzt. Die Einladung/Anmeldung erhaltet ihr in den nächsten Tagen.

 

Selbstverständlich steht dies unter dem Vorbehalt, dass die Durchführung solcher Großveranstaltungen zu diesem Zeitpunkt nicht nur erlaubt, sondern auch verantwortlich ist. Nach dem Beschluss der Bundeskanzlerin mit den Regierungschefinnen/-chefs der Länder vom 15. April sind Großveranstaltungen in Deutschland aktuell bis zum 31. August untersagt. Bis auf Weiteres werden die Planungen für September daher fortgesetzt.

 

III. Aktuelle digitale Angebote unseres Bundes

 

  1. Tool für Videokonferenzen

Auf Bundesebene arbeiten wir für unsere Videokonferenzen derzeit viel mit Zoom (zoom.us). So können wir uns auch mit mehreren Personen (zuletzt über 25) im virtuellen Raum „treffen“. Gerne bieten wir euch an, dass ihr euch auch für eure Gremien- oder Planungstreffen auf Ring- oder Stammesebene in unseren Account einbuchen könnt. (Für Heimabende haben wir leider nicht genügend Kapazitäten.) Bei Interesse oder Fragen dazu meldet euch bei reni.

 

  1. Heimabendinspirator (inspirator.dpbm.de)

Der Heimabendinspirator ist dazu da, Gruppenstundenideen für möglichst viele zugänglich zu machen. Mit bestimmten Filtern könnt ihr für euren individuellen Bedarf nach Thema oder äußeren Umständen suchen. Aus gegebenem Anlass sind auch die Filter „digital“ und „alleine“ verfügbar. Er lebt von der Beteiligung vieler, also scheut euch nicht, eure eigenen Ideen hinzuzufügen!

 

  1. INTERNET_TAG_NACHT (internetnacht.net)

Die Internetnacht ist zurück. Und zwar nicht nur für eine Nacht, sondern so lange es eben dauert, bis wir uns auch wieder offline begegnen dürfen.

 

IV. Updates

 

Als Bundesführung werden wir die Sachlage – sofern die Situation keine frühere Entscheidung oder Empfehlung verlangt – am 10. Mai neu bewerten und euch erneut informieren.

Wichtig: Wir haben uns bemüht, unsere Empfehlungen so allgemeingültig wie möglich zu halten. Im Einzelfall kann es jedoch manchmal auch sinnvoll sein, eine abweichende Entscheidung zu treffen. Die Verantwortung dafür liegt stets bei der zuständigen Führung. Gerne stehen wir euch auch weiterhin für individuelle Rückfragen zur Verfügung.

Liebe Grüße und herzlich Gut Pfad

David, Jake, reni, Resi, Troll

 

Foto: Centers for Disease Control and Prevention (CDC) (Unsplash.com)

]]>
Digitales Angebot des Bundes https://dpbm.de/2020/03/23/digitales-angebot-des-bundes/ Mon, 23 Mar 2020 11:41:32 +0000 https://dpbm.de/?p=1734 Liebe Freund_innen,

ab sofort stehen zwei neue Angebote des Bundes online zur Verfügung:

1. Der Heimabendinspirator (inspirator.dpbm.de)

Der Heimabensinspirator ist dafür da, eigene Heimabendideen zu teilen, anderen Inspiration zu bieten und selber bei der Vorbereitung von Heimabenden unterstützt zu werden. Am Inspirator kann Jede_r ohne Anmeldung mitarbeiten. Alle eingetragenen Ideen können nach Belieben gefiltert werden. Um der aktuellen Situation Rechnung zu tragen, gibt es auch die Filter „digital“ und „alleine“. Somit kann man nach Beschäftigung für Zuhause oder nach Ideen für digitale Gruppenstunden suchen. Jede_r Einzelne von euch ist herzlich eingeladen mitzuinspirieren!

2. INTERNET_TAG_NACHT (internetnacht.net)

Die Internetnacht ist zurück. Und zwar nicht nur für eine Nacht, sondern dauerhaft. Solange Treffen im Offline-Leben nicht möglich sind, wollen wir unseren Mitgliedern eine Plattform bieten, um sich weiterhin zusammen Herausforderungen zu stellen. Meldet euch mit eurer Gruppe an und spielt mit. Werft vorher nochmal einen Blick in die Anleitung, da sich einige Kleinigkeiten von vorherigen Internetnächten unterscheiden. Unser wichtigstes Anliegen auch hier: Trefft euch nur online! Alle Aufgaben sind so konzipiert, das sie von euch als Gruppe, aber mit individuellen Beiträgen von zu Hause aus gelöst werden können.

Wir wünschen viel Spaß beim Inspieren und Mitspielen!

Eure Bundesführung

David, Jake, reni, Resi, Troll

 

 

Foto: Dominik van Opdenbosch (Obi)

 

]]>
Corona – Informationen und Empfehlungen der Bundesführung https://dpbm.de/2020/03/16/corona-empfehlungen-der-bundesfuehrung/ Mon, 16 Mar 2020 14:53:17 +0000 https://dpbm.de/?p=1708 Hier findet ihr die Informationen und Empfehlungen der Bundesführung zum Umgang mit dem Corona-Virus.

 

Liebe Stammesführungen, liebe Ringführungen, liebe Aktiven des Bundes,

in den vergangenen Tagen sind viele von euch mit Fragen und Sorgen – auch mit der Bitte um Orientierung – hinsichtlich des Umgangs mit dem Corona-Virus auf uns zugekommen. Als Bundesführung nehmen wir diese Anfragen sehr ernst. Auch wir verfolgen seit längerer Zeit die aktuelle Situation in Deutschland, Europa und der Welt und versuchen diese und ihre Auswirkungen auf unsere Tätigkeiten einzuschätzen. Wir verstehen, dass die aktuelle Situation zur Beunruhigung und zu Unsicherheiten bei Eltern, Kindern und unseren Gruppenführungen führt. Die Sicherheit unserer Mitglieder hat für uns oberste Priorität, daher orientieren wir uns an den Empfehlungen des öffentlichen Gesundheitsdienstes (Gesundheitsämter, Gesundheitsministerien, Robert-Koch-Instituts, Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung u.a.). Die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV2 betrifft allerdings nicht nur unseren Bund allein, sondern stellt unsere Gesellschaft insgesamt vor große Herausforderungen. Um eine unnötige Belastung des Gesundheitswesens zu vermeiden und die bei einer Infektion besonders gefährdeten Personengruppen zu schützen, ist in den nächsten Tagen und Wochen das Ziel, die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen. Dazu können und wollen auch wir einen Teil beitragen.

 

I. Empfehlungen an Stämme und Ringe 

  1. Ruhe bewahren

Der erste und wichtigste Rat ist, Ruhe zu bewahren. Immer wenn Entscheidungen zu treffen sind, ist es ratsam, einen kühlen Kopf zu bewahren und mit Besonnenheit zu agieren.

 

  1. Sich informieren

Sofern noch nicht getan, informiert euch über COVID-19-Symptome, Risikogebiete und vor allem darüber, wie ihr euch und andere vor Infektionen schützen könnt. Fallt nicht auf Fake News herein, sondern informiert euch aus seriösen Quellen. Eine Auswahl findet ihr unten.

 

  1. Entscheidung über die Absage von Fahrten und Heimabenden

Aus gesellschaftlicher Verantwortung empfehlen wir euch, mindestens bis zum 19. April alle geplanten Fahrten, Heimabende und Treffen entweder abzusagen, zu verschieben oder durch Online-Meetings zu ersetzen, soweit sie in eurem Bundesland nicht ohnehin behördlich untersagt sind.

Für Veranstaltungen, die weiter in der Zukunft liegen, ist aufgrund der dynamischen Entwicklung derzeit noch keine Prognose möglich. Wir empfehlen, die Planungen der Veranstaltungen ganz normal fortzusetzen, bei größeren Buchungen aber die Storno-Bedingungen und Reiserücktrittsmöglichkeiten zu prüfen. Es besteht zum jetzigen Zeitpunkt keine Notwendigkeit, Pfingst- oder Sommerfahrten abzusagen. Die Möglichkeit einer Absage zu einem späteren Zeitpunkt sollte aber in euren Planungen berücksichtigt werden. Bei geplanten Reisen ins Ausland empfehlen wir darüber hinaus, die dortige Lage genau zu beobachten und die Empfehlungen des Auswärtigen Amtes und des Robert-Koch-Institutes zu beachten.

 

  1. Kommunikation an Mitglieder und Eltern

Informiert eure Mitglieder und deren Eltern über eure Entscheidungen und Maßnahmen. Einen Musterbrief dafür haben alle Stammesführungen erhalten.

 

  1. Wenn wieder Treffen stattfinden…
  • Führt sorgfältig Teilnahmelisten auch der Heimabende. Dies ist notwendig, um beim Auftreten von Verdachtsfällen nachvollziehen zu können, wer wo anwesend war.
  • Weist eure Gruppenkinder darauf hin, mit Krankheitssymptomen zuhause zu bleiben, und tut es selbst auch.
  • Bittet Eltern und Kinder, die in den letzten 14 Tagen in einem der Risikogebiete waren, den Heimabenden für 14 Tage fernzubleiben. Link zu den Risikogebieten siehe unten.
  • Bietet Mitgliedern und Eltern aktiv an, die Teilnahme abzusagen, wenn sie sich mit der Durchführung nicht wohl fühlen.
  • Achtet verstärkt auf Hygiene während der Heimabende
    • Kollektives Händewaschen – mindestens 30 Sekunden – zu Anfang und Ende (+ zwischendurch) mit warmem Wasser und Seife
    • Atemhygiene (Niesen und Husten in die Ellenbeuge)
    • Verzicht auf Körperkontakt (Umarmen, Händegeben, Abschlusskreis, Tanzen etc.)
    • Vermeiden von sehr engen Runden
    • Kein Rumgeben oder Teilen von Bechern / Flaschen
    • Geschirr warm und mit Spülmittel abwaschen
    • Gute Durchlüftung oder Heimabende im Freien
  • Macht euch Evakuierungspläne für Fahrten, die zumindest Kontaktdaten aller Eltern und des zuständigen Gesundheitsamtes enthalten.

 

  1. Bei Verdachtsfällen

Ein Corona-Verdachtsfall liegt vor, wenn eine Person die typischen Krankheitssymptome zeigt (u.a. Fieber, trockener Husten) und direkten Kontakt mit einem bestätigten Corona-Patienten hatte oder in den letzten 14 Tagen in einem der offiziellen Risikogebiete gewesen ist. Wenn es zu einem solchen Fall innerhalb eures Stammes kommt, wendet euch zunächst an das zuständige Gesundheitsamt. Dieses wird alle erforderlichen Schritte mit euch besprechen. Bitte werdet in diesem Fall erst nach Abstimmung mit den Behörden und einer Risiko-Abschätzung durch die Experten tätig, um unnötige Verunsicherung zu vermeiden.

Sollte es in oder nach einem Gruppentreffen zu einem Bekanntwerden eines Corona-Falles eines anwesenden Kindes kommen, so informiert alle Eltern eurer Gruppe sowie die Ring- und Bundesführung. Kooperiert bitte allumfänglich mit den Behörden, falls Anfragen auf euch zukommen.

 

  1. Informiert bleiben
  • Beachtet auch mögliche Anordnungen und Informationen der Landesregierungen, Gesundheitsämter sowie eurer Kommune.

 

II. Informationen zu Bundesveranstaltungen 

1.) Veranstaltungen bis Mai

Bis einschließlich 3. Mai werden keine Veranstaltungen auf Bundesebene stattfinden. Dies haben wir in der Bundesführungs-Telefonkonferenz am 15. März beschlossen.

Konkret:

  • Für den Stammesführungslehrgang prüfen wir in Absprache mit den Angemeldeten eine Verschiebung auf den 9.-19. Oktober.
  • Das Bundesmeutenlager wird nicht am geplanten Termin stattfinden.
  • Selbiges gilt für das Schwarzzeltseminar.
  • Alle Planungstreffen, Arbeitskreise, haddak-Redaktionstreffen und Bundesführungssitzungen finden als Telefonkonferenzen statt.

Mit Blick auf den großen Vorbereitungsaufwand und das viele Herzblut, das insbesondere beim Bundesmeutenlager bereits in die Vorbereitungen unserer Veranstaltungen geflossen ist, sind wir sehr gewillt, die Veranstaltungen noch nachzuholen. Zurzeit können wir euch dies aber noch nicht zusagen. Ob die Veranstaltungen an einem späteren Termin in diesem Jahr nachgeholt werden können, entscheiden wir zu einem späteren Zeitpunkt und nach Rücksprache mit den Ringführungen. In jedem Fall setzen wir euch rechtzeitig in Kenntnis.

Alle bereits an den Bund überwiesenen Teilnahmebeiträge werden selbstverständlich zurückerstattet. Wenn ihr auf weiteren Storno-Kosten (zum Beispiel für bestellte Busse) sitzen bleiben solltet, meldet euch bitte zeitnah im Bundesamt. Wir prüfen, ob und inwieweit wir euch diese Kosten erstatten können.

 

2.) Spätere Veranstaltungen

Die Planungen und Vorbereitungen für das Bundessingefest und alle weiteren Bundesveranstaltungen werden bis auf Weiteres unvermindert fortgesetzt. Bitte seid aber darauf vorbereitet, dass auch diese Veranstaltungen womöglich abgesagt, verschoben oder in anderer Form stattfinden werden. Zum Ende der Osterferien sowie zum Busife-Anmeldeschluss am 15. Mai werden wir euch erneut informieren. Mit Blick auf das Busife bitten wir euch ausdrücklich, solange die Einschränkungen für Heimabende gelten, natürlich auch auf Proben-Treffen zu verzichten.

 

III. Updates 

Bitte habt Verständnis dafür, dass wir unsere Maßnahmen und Empfehlungen zum Thema Corona jeweils an die aktuelle Lage anpassen. Als Bundesführung werden wir die Sachlage – sofern die Situation keine frühere Entscheidung oder Empfehlung verlangt – monatlich neu bewerten und euch jeweils erneut informieren.

 

Bei Rückfragen oder Beratungsbedarf wendet euch direkt an uns. Wir stehen euch gerne zur Verfügung! Ansonsten achtet auf euch, bleibt gesund und macht das Beste aus eurer Zeit!

Liebe Grüße und herzlich Gut Pfad

David, Jake, reni, Resi, Troll

 

Foto: Centers for Disease Control and Prevention (CDC) (Unsplash.com)

]]>
Was passiert mit unserem Planeten? https://dpbm.de/2019/05/26/was-passiert-mit-unserem-planeten/ Sun, 26 May 2019 15:09:54 +0000 https://dpbm.de/?p=1285 Passend zu unserem letzten Blogbeitrag zu den Fridays for Future-Demos, berichtet Alma, was genau mit dem Planeten passiert und was wir alle in unserem täglichen Leben ändern können für den Klimaschutz. Alma stammt aus dem Stamm Karthago-Persepolis und geht regelmäßig freitags in Köln streiken.

Der Treibhauseffekt– Der Grund weshalb unsere Erde sich immer weiter aufheizt

Die Rolle des „Bösewichts“ spielt hauptsächlich das CO2, welches natürlich und in großen Mengen in der Erdatmosphäre vorkommt. Zudem ist Kohlenstoffdioxid ein natürliches Nebenprodukt der Zellatmung und entsteht bei der Verbrennung von Holz, Kohle, Öl oder Gas. Um den Klimawandel in den Griff zu bekommen, muss der Temperaturanstieg in der erdnahen Atmosphäre im Vergleich zur vorindustirellen Zeit (19.Jahrhundert) auf deutlich unter 1,5 Grad begrenzt werden. Dieser Wert widerspricht dem Weltklimavertrag von Paris, der von einer zwei Grad Grenze spricht. Laut Wissenschaftlern, die für den UN- Klimarat IPCC (Interngovernmental Panel on Climate Change) forschen, steuere sonst die Welt auf eine Katastrophe zu. Zum Vergleich: Ohne zusätzliche Anstrengungen würde sich die Welt im Zeitraum 2030 bis 2052 um drei Grad erwärmen. Wir liegen kurz davor eine Kettenreaktion hervorrufen, die eine gigantische Klimakrise mitsichbringen würde und damit nicht nur unser Leben, sondern das Leben zahlreicher Generation nach uns beeinflussen würde. Und das nicht im positiven Sinne. Um schwerwiegenden Folgen unseres Verhaltens zu verhindern, müssen wir unseren Kohlenstoffdioxid- Ausstoß senken. „Die nächsten 10 Jahre werden entscheidend sein“, so Klimaforscher Hans-Otto Pörtner, Verfasser des Sonderberichts zur globalen Erwärmung von 1,5 Grad des IPCC.

Wir tragen nicht nur die Verantwortung für uns, sondern auch für zahlreiche Ökosysteme und tausende von Arten und ihr Bestehen auf IHRER Erde.

Was passiert ist weil wir nicht gehandelt haben und sich weiterhin verstärken wird, wenn wir die CO2- Bilanz nicht senken

  1. Polarpeitschen und extreme Kälteeinbrüche
  2. Waldbrände
  3. Sterbende Ozeane
  4. Bedrohung der Heimat von Küstenbewohner
  5. Gigantisches Artensterben
  6. Verheerende Stürme in Europa
  7. Probleme bei der Stromversorgung
  8. Hitzewellen und -perioden
  9. Neue Krankheiten durch Verschiebung der Klimazonen
  10. Klimaflüchtlinge und Kämpfe ums Wasser durch weltweite Dürren

Die Ernsthaftigkeit der Lage ist nicht zu übersehen.

Was DU gegen den Klimawandel tun kannst

Auch wenn es zuerst hoffnunglos scheinen mag und die Gedanken daran, dass es ja „die Aufgabe der Politik sei etwas zu ändern“ und dass man alleine „in dieser Welt nichts bewirken kann“ verlocken sind, ist es Fakt, dass jeder etwas ändern kann. Im Moment sind es noch 11 Tonnen an CO2, die jeder Bundesbürger durchschnittlich im Jahr verbraucht. Laut Umweltbundesamt kann der deutsche Bürger seinen CO2- Wert auf 5 Tonnen senken, wenn er umweltbewusst lebt. Wenn sich jeder im ersten Schritt bewusst machen würde, wie viel er doch gegen den Klimawandel tun kann und dann im zweiten Schritt danach handeln und leben würde, würde sich MASSIV etwas ändern.

Ernährung

Der Bereich „Ernährung“ ist weitumfassend. Der Ausstoß von Treibhausgasen entsteht beispielsweise durch die Landwirtschaft und die Haltung von Nutztieren, durch Transportwege und Verpackung, durch das Wegschmeißen von angeblich ungenießbaren Produkten… 2017 lag der Treibhausgasausstoß pro Kopf in Deutschland im Bereich Ernährung bei 15,0%.

Die Lösung sind saisonale und regionale Lebensmittel, weniger Fleisch und tierische Produkte und mehr Obst und Gemüse. Zudem ist es wichtig auf die Verpackung zu achten und das Mindesthaltbarkeitsdatum wahrzunehmen als das was es ist: ein Indikator auf die mögliche Ungenießbarkeit des Produktes. Und nicht als eine Vorgabe wie „tödlich ab“.

Wohnen

Das Umweltbundesamt macht die Heizung und den Stromverbrauch eines deutschen Bürgers insgesamt für 20,6% seines Treibhausgasausstoßes pro Jahr verantwortlich.
Um diesen zu senken, sollte man seinen Wohnraum gut dämmen, generell die Heizung runterdrehen und dafür lieber einen Pulli tragen, im Sommer diese wenn möglich erst gar nicht anstellen. Auch beim Lüften entpuppen sich unterwartete Probleme: Stoßlüften spart Energie und ist besser als Dauerlüften mit gekippten Fenster. Die warme Heizungsluft steigt sonst nach oben und gelangt dadurch direkt wieder ins Freie. Auch die Wäsche sollte man möglichst kalt waschen und nicht in den Trockner tun und, ganz entscheidend, zu einem Ökostromanbieter wechseln.

Hygiene

Die Devise lautet hierbei plastikfrei. Gefährliches Mikroplastik welches in nahezu allen Produkten von Peelings bis zu Zahnpasta vorhanden ist, gelangt durch die Leitungen in die Meere und belastet diese massiv. Auch die größeren Plastikmengen wie zum Beispiel bei den Verpackungen der Kosmetika sind zu reduzieren. Helfen bei der Produktauswahl können Apps wie „ToxFox“. Der Produktecheck des BUND bietet eine leichte und sichere Alternative zum ewigen Studieren der Inhaltsstoffe.

Verkehr

Fliegen und Autofahren gehören zu den klimaschädlichsten Arten sich fortzubewegen. Eine Alternative bietet das Fahrrad und die öffentlichen Verkehrsmittel. Auch längere Reisen sind mit der Bahn bequem auszuführen.

Mode

Wer hätte gedacht, dass nachhaltig auch noch günstiger bedeutet? Um klimafreundlich zu Konsumieren kann man Flohmärkte, Vintage- und Secondhand Stores und Kleidertausche besuchen oder auch im Internet zum Beispiel über Ebay oder Kleiderkreisel neue Sachen erwerben. Das Wichtigste bleibt hierbei das langfristige Tragen der Stücke.

Technik

Dass immer das neuste Handy nicht nötig ist, liegt auf der Hand. Auch beim alltäglichen Surfen im Internet kann man Energie sparen: Allein eine Googleanfrage verbraucht soviel Energie wie eine Energiesparlampe, die für eine Stunde brennt. Die umweltfreundliche Alternative: Ecosia. Ein Suchportal, welches seinen Umsatz dafür nutzt, um Bäume zu pflanzen. Über dieses ist übrigens auch dieser Artikel geschrieben 😉

Alma (Stamm Karthago- Persepolis, DPBM)

Quellen:
https://www.ipcc.ch/people/hans-otto-portner/
„Die Erde rechnet“, Claus-Peter Hutters
Hamburger Abendblatt, Dokumentation „Fridays for future“ (erschienen im Januar 2019)
https://www.umweltbundesamt.de/themen/wirtschaft-konsum/konsum-umwelt-zentrale-handlungsfelder#textpart-1
https://www.bund.net/themen/meere/mikroplastik/
https://itunes.apple.com/de/app/toxfox-der-produktcheck-des-bund/id665200272?mt=8
https://www.stern.de/digital/online/stromverbrauch-wie-viel-energie-kostet-eine-google-suche–3755288.html
https://info.ecosia.org/what

Foto: Laurin Breiter, BuSiFe 2018

]]>
„Es gibt nur diese eine Welt und wir müssen uns für sie einsetzen“ https://dpbm.de/2019/05/21/es-gibt-nur-diese-eine-welt-und-wir-muessen-uns-fuer-sie-einsetzen/ https://dpbm.de/2019/05/21/es-gibt-nur-diese-eine-welt-und-wir-muessen-uns-fuer-sie-einsetzen/#comments Tue, 21 May 2019 21:18:34 +0000 https://dpbm.de/?p=1269 Seit Dezember 2018 werden weltweit jeden Freitag für den Klima gestreikt. Am ersten globalen Protesttag am 15. März 2019 nahmen deutschlandweit 300.000 Menschen teil, laut Fridays for Future. Am 24. Mai findet der nächste globale Klimastreik zur Europawahl in über 220 Städten statt.

Warum Pfadfinder*innen bei den Fridays for Future-Demos mit demonstrieren:

Judith: „Hey, ich bin die Judith, werde im Sommer 16 Jahre alt und bin jetzt fast mit der Schule fertig. Danach möchte ich eine Ausbildung beginnen. Ich bin jetzt seit ca. 6 Jahren Pfadfinderin und bin davor auch oft und sehr gerne draußen im Wald unterwegs gewesen. Ich habe mich schon immer für die Natur interessiert oder gerne dort gespielt. Seit Februar 2019 gehe ich regelmäßig auf die Fridays for Future-Demos. Um auf die Frage „Warum ist es wichtig als Pfadfinder zu den Fridays for Future-Demos zu gehen?“ einzugehen: Ich finde es einfach super wichtig, weil ich weiterhin schöne Fahrten, Lager oder auch Wanderungen durch noch unberührte Natur unternehmen möchte. Ich möchte weiterhin mit der Natur leben und sie kennenlernen, ohne das sie vollkommen abgestorben ist. Außerdem möchte ich es meinen Kindern irgendwann ermöglichen auch diese Erlebnisse, die man als Pfadfinder hat, zu erleben. Es gibt nur diese eine Welt und wir müssen uns für sie einsetzen.“

Marlene: „Hi, ich heiße Marlene und bin 16 Jahre alt. Ich gehe in die 11. Klasse eines Gymnasiums in Köln. Für mich persönlich sind die Fridays for Future-Aktionen immer etwas sehr bedeutsames. Es macht mich glücklich zu sehen, dass sich so viele Leute mit dem Thema auseinandergesetzt haben und/oder es jetzt tun. So eine Demo kann außerdem zusammenschweißen. Das erste mal, dass ich auf einer Demo war, war auch gleichzeitig die erste Fridays for Future-Demo in Köln. Wenn man da gemeinsam steht und einem irgendwann kalt wird, versucht man gemeinsam was dagegen zu unternehmen. Zusammen haben wir getanzt, gesungen und den Reden gelauscht. Ein Gefühl, dass ich sonst so nur bei den Pfadfindern erlebt habe. Und es ist schön zu sehen, dass es noch mehr Menschen gibt, denen unsere Umwelt und unser Lebensraum nicht vollkommen egal sind. Ich glaube, jetzt können wir nur hoffen, dass es noch mehr Menschen werden, denen bewusst wird, dass wir etwas tun sollten, selbst wenn es „nur“ das Bewusstsein ist, wie man gerade mit seinen Mitmenschen, seinem Umfeld und unserem Planeten umgeht.“

Sarah: „Ich heiße Sarah, bin 16 Jahre alt und war bis jetzt zwei mal auf den Fridays for Future- Demonstrationen. Die Fridays for Future-Demos wurden von einer Schwedin namens Greta Thunberg ins Leben gerufen, die die erste war, die jeden Freitag in der Schulzeit demonstrieren ging. Die Streiks wurden organisiert um Politikern zu zeigen, dass wir nicht mehr länger auf den Kohleausstieg und die Umstellung auf erneuerbare Energien usw. warten können. Ich finde es wichtig zu den Fridays for Future-Demonstrationen zu gehen, da wir schon in knapp neun Jahren die 1,5 Grad Grenze überschritten haben, was bedeuten würde, dass wir ab da an in einer Art Spirale gefangen sind und es unaufhaltsam immer wärmer wird, egal was wir tun. Außerdem hätten wir schon längst die Möglichkeit auf eine klimafreundlichere Energieversorgung umzusteigen, was aber aus Geldgier nicht getan wird.“

Alma: „„Wir sind hier, wir sind laut, weil ihr unsere Zukunft klaut“. Jede Woche gehen zahlreiche Schülerinnen und Schüler auf die Straße und demonstrieren für eine Zukunft. Dafür, dass sich die Politik ändert und endlich etwas gegen die Klimakatastrophe getan wird. Es gibt tausende von Meinungen von beispielsweise Politikern und Lehrern, die sich für oder gegen das „Streiken“ oder Schwänzen der Schule aussprechen. Das alles macht mich sehr wütend. Mir scheint es fast, dass das Schwänzen der Schule vielmehr Thema ist als das eigentliche, wirklich Wichtige. Nämlich, dass wenn wir so weiter machen unser Planet sich immer weiter aufheizen wird, bis zu einem Punkt, wo wir das Klima nicht mehr unter Kontrolle haben werden. Klar, die Schule zu schwänzen ist nicht das Beste, doch für mich, sehe ich meine Prioritäten eindeutig gesetzt: Ich möchte in einer lebenswerten Welt leben. Mit dem Gewissen etwas getan zu haben, wenigstens etwas, gegen den Wahnsinn. Mich positioniert, ausgesprochen zu haben und vielleicht den Einen oder die Andere zum Erwachen gebracht zu haben. Und letztendlich hoffentlich etwas bewegt zu haben. Denn ich bin 16 und kann somit nur kommunal wählen. Doch meine Zukunft liegt in den Händen von Erwachsenen. Und diese fordern wir, als Kinder, auf etwas zu tun. Jeder Einzelne in seinem Alltag, doch vor allem beim Wählen und dann letztendlich auch in der Politik und beim Einsatz für unser Klima. Ich bin unglaublich froh Bildung genießen zu können. Besonders als Mädchen lesen, schreiben, rechnen und noch vieles mehr zu lernen. Doch diese vier Unterrichtsstunden, in welchen ich demonstrieren gehe, kann ich auch nachholen und das tue ich auch. Doch wenn beispielsweise eine Klausur ansteht, oder ich weiß, dass neuer und komplizierter Stoff behandelt wird, bleibe ich auch mit einem guten Gewissens in der Schule. Das Schwänzen ist für mich Mittel zum Zweck- nämlich für mediale Aufmerksamkeit.

„What do we want?“

„Climate justice!“

„When do we want it?“

„Now!“

Unsere Zukunft liegt in den Händen von einem Haufen von Politikern, die sich nicht einigen können und ihre Aufmerksamkeit auf angeblich „wichtigere Themen“ als den Klimawandel richten. Und wir wollen Gerechtigkeit. Wie schon FDP-Chef Christian Lindner sagte: Das Klima sei „Eine Sache für Profis“. Ja bitte, wo sind denn die Profis die etwas tun? Erst wird erwartet, dass sich Kinder und Jugendliche für Politik interessieren und wenn wir es tun, dann sind wir offenbar nicht qualifiziert genug. Qualifiziert genug um wissenschaftliche Berichte zu lesen, das sind wir. Und auch um uns eine Meinung zu bilden. Qualifiziert genug um die Ernsthaftigkeit der Lage einzuschätzen und auch um zu verstehen, dass etwas getan werden muss, dafür halte ich uns auch. Und hm, lass mich überlegen, wie wir uns als Nicht- Wahlberechtigte einbringen können: Genau demonstrieren. Und nun, dass wir eure Aufmerksamkeit haben, liebe Profis: Wir würden es unglaublich willkommen heißen wenn ihr dann auch was tut : ). Und für alle anderen: geht mit uns am 24. Mai zum Globalen Klimastreik!“

Niels: „Ich bin Pfadfinder und gehe auf die Fridays for Future-Demos. Der Impuls auf die Demos zu gehen kam zwar nicht durch Pfadfinder (sondern durch die Schule), dennoch lässt sich beides prima unter dem Dach des Klimaschutzes vereinen. „Ich trage zum Schutz und zur Erhaltung der Natur bei.“ heißt es in den Pfadfinderregeln im DPBM. Ferner steht noch: „Ich setzte mich kritisch mit mir und meiner Umwelt auseinander.“ und „Ich bin bereit in der und für die Gemeinschaft Verantwortung zu übernehmen und Pflichten zu tragen.“. In meinen Augen ist das Teilnehmen an den Fridays for Future -Demos also eine logische Konsequenz der Pfadfinderregeln. Doch ich demonstriere nicht als Pfadfinder, sondern als Schüler. In wie fern sollte ich (und natürlich die Pfadfindergemeinschaft grundsätzlich) sich aber jetzt als Pfadfinder anstatt als Schüler positionieren? Fridays for Future ist primär eine Schülerbewegung. Greta Thunberg ist eine Schülerin und vielleicht der wichtigste Weg einen Diskurs zu eröffnen ist und bleibt das Streiken der Schule an Freitag. Viele Pfadfinder teilen mit mir die Auffassung, dass Pfadfinder ein interkonfessioneller und parteiloser Raum sein sollte. Zwar hat Greta Thunberg keine Partei oder eine religiöse Gruppe hinter ihr, dennoch verfolgt sie (zwar im Interesse eines jeden Pfadfinders aber dennoch) eine politische Agenda. In Kluft und Halstuch demonstrieren finde ich also fragwürdig, jedoch ist der Anlass der Fridays for Future -Demos sehr wohl mit den Pfadfinderregeln vereinbar und scheirt förmlich nach einer Positionierung seitens der Pfadfinder. Wie sollte man also die Fridays for Future-Bewegung in meinen Augen also handhaben? An dieser Stelle möchte ich noch einmal betonen, dass dies nur meine persönliche Meinung ist und ich jede Argumentation von anderen Positionen nachvollziehen kann. Ich denke, wir sollten uns nicht in Kluft und Halstuch auf den Demonstrationen zeigen, dennoch müssen wir in meinen Augen klar Stellung beziehen und die Unterstützung von uns als Scouts zu zeigen. Fridays for Future ist eine Bewegung, welche ganz viel erreichen wird und schon ganz viel erreicht hat. Die ganze Welt ist aufmerksam geworden auf die Konsequenzen unseres (ökologisch betrachtet) schwachsinnigen Verhaltens. Wir müssen handeln und wenn das Handeln mit einem 16-jährigen schwedischen Mädchen beginnt, dann sei es so. Ich hoffe, Ihr werdet am 24.05.2019 am weltweiten Klimastreik teilnehmen und bis dahin gilt auch weiterhin, dass man nie zu klein dafür ist, einen Unterschied zu machen.“

Am 24. Mai ist Globaler Klimastreik.

Mehr Infos unter https://fridaysforfuture.de/

Fotos: Flora Lamberty, Fridays for Future-Demos in Bonn

]]>
https://dpbm.de/2019/05/21/es-gibt-nur-diese-eine-welt-und-wir-muessen-uns-fuer-sie-einsetzen/feed/ 1
Morgensilber 2019 https://dpbm.de/2019/04/28/morgensilber-2019/ Sun, 28 Apr 2019 12:05:41 +0000 https://dpbm.internetnacht.net/?p=1150 Über die Ostertage fanden sich knapp 40 junge Mosaiker zum Stammesführungslehrgang Morgensilber ein. Sie genossen in 10 Tagen sowohl Schneefall als auch Sonnenschein und lernten einiges über den Bund, die Pfadfinderbewegung, Spechtmeisen, Donauquellflüsse, Äxte… und natürlich, wie man Stämme führt. Ein Must-have für jedes Mitglied einer Stammesführung!

Foto: Denis Schmitz 

]]>
Arbeitskreis Bundeslied https://dpbm.de/2019/04/02/arbeitskreis-bundeslied/ Tue, 02 Apr 2019 12:24:51 +0000 https://dpbm.internetnacht.net/?p=1155 Auf dem Bundesthing im November wird der Bund darüber abstimmen, ob er sein Bundeslied ändern möchte.

Die Diskussion um das „Lilienbanner“ ploppte im Herbst 2017 (erneut) auf und geisterte im Folgenden mal mehr und mal weniger stark durch Bundesveranstaltungen: Auf dem Bundesjubiläum war sie Thema der Podiumsdiskussion, auf dem Busife 2018 Gegenstand einer Umfrage. Die Bundes- und Ringführungen beschlossen daher im letzten Oktober, einen Arbeitskreis einzusetzen, der ergründen soll, ob es möglicherweise ein besser geeignetes Bundeslied gibt.

Der Arbeitskreis war fleißig und hat fünf Vorschläge ausgearbeitet. Diese werden auf dem kommenden Singefest in Wachtendonk vorgestellt. Wer nicht so lange warten möchte, kann sich schon jetzt beim AK Bundeslied erkundigen: @

 

Foto: Marius Masalar (Unsplash)

]]>
Social Media https://dpbm.de/2019/03/09/social-media/ Sat, 09 Mar 2019 12:37:45 +0000 https://dpbm.internetnacht.net/?p=1148 Über die Buttons oben rechts gelangst du zu unseren Web-Auftritten bei Facebook und Instagram. Wir freuen uns, wenn du uns folgst.

Foto: William Iven (Unsplash).

]]>